Ratingagentur

S&P droht Spanien nicht mehr mit Abstufung

Spanien kann zumindest vorerst durchatmen. Die Ratingagentur Standard & Poor's stuft das Land nicht noch weiter ab. Vor einem Jahr stürzte Spanien gleich zwei Noten nach unten, und stoppte erst kurz vor dem Ramschniveau.
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Auch die Ratingagenturen sind von der Reformwilligkeit der Spanier mittlerweile überzeugt und sehen Licht am Ende des Tunnels. Zwar beließen die großen Agenturen mit Baa3 (Moody's) und BBB- (Standard & Poor's) ihr Rating an der unteren Schwelle des Investment-Grades. Weil sich die mittelfristigen Aussichten für die Wirtschaft aber verbessert hätten, korrigierten beide Agenturen ihren Ausblick von „negativ“ auf „stabil“. Dass Investoren langsam aber sicher das Vertrauen in die Krisenstaaten zurückgewinnen, spiegelt sich auch an den gesunkenen Renditen auf Staatsanleihen wieder. Während auf dem Höhepunkt der Angst, im Juli 2012, Anleger für spanische Zehnjahresbonds noch 7,62 Prozent Rendite forderten, genügt ihnen heute die Hälfte. Damit kann sich Spanien gerade günstiger refinanzieren als Anfang 2010. Quelle: dpa

Auch die Ratingagenturen sind von der Reformwilligkeit der Spanier mittlerweile überzeugt und sehen Licht am Ende des Tunnels. Zwar beließen die großen Agenturen mit Baa3 (Moody's) und BBB- (Standard & Poor's) ihr Rating an der unteren Schwelle des Investment-Grades. Weil sich die mittelfristigen Aussichten für die Wirtschaft aber verbessert hätten, korrigierten beide Agenturen ihren Ausblick von „negativ“ auf „stabil“.

Dass Investoren langsam aber sicher das Vertrauen in die Krisenstaaten zurückgewinnen, spiegelt sich auch an den gesunkenen Renditen auf Staatsanleihen wieder. Während auf dem Höhepunkt der Angst, im Juli 2012, Anleger für spanische Zehnjahresbonds noch 7,62 Prozent Rendite forderten, genügt ihnen heute die Hälfte. Damit kann sich Spanien gerade günstiger refinanzieren als Anfang 2010.

(Foto: dpa)

LondonSpanien droht bei Standard & Poor's (S&P) erst einmal keine weitere Abstufung. Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit sei wegen der sich schrittweise verbessernden Lage der Wirtschaft von negativ auf stabil angehoben worden, teilte die Ratingagentur am Freitag in London mit.

S&P hatte die Note für Spanien vor etwas mehr als einem Jahr um zwei Noten auf „BBB-“ gesenkt. Damit ist das südeuropäische Land nur noch einen Schritt vom sogenannten Ramschniveau entfernt, mit dem Ratingagenturen spekulative Anlagen kennzeichnen.


  • dpa
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