Ratingagentur: S&P sieht für Irland bessere Zeiten kommen

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S&P sieht für Irland bessere Zeiten kommen

An der Rating-Einstufung änderte sich zwar noch nichts, dafür hat Standard & Poor's den Ausblick für Irland von „negativ“ auf „stabil“ angehoben. Die Position des Landes am Kapitalmarkt habe sich verbessert.
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Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bewertung der Aussichten für die Kreditwürdigkeit des Euro-Krisenstaates Irland angehoben. Der Ausblick für das irische Rating sei nun "stabil" und nicht länger "negativ", teilte S&P am Montag mit. Die Agentur erklärte den Schritt damit, dass sich Irlands Position am Kapitalmarkt verbessert habe.

Hintergrund sei die Einigung der Regierung mit der heimischen Notenbank auf einen Weg zur Verringerung der erdrückenden Zinslast für einen Notkredit zur Bankenrettung in der vorigen Woche. S&P gehe nun davon aus, dass die Kosten für den Schuldendienst und die Risiken für die staatliche Refinanzierung sinken.

Das Rating beließ S&P bei "BBB+". Rivale Moody's benotet die irische Bonität mit "Ba1" und einem negativen Ausblick, Fitch, die dritte der drei führenden Ratingagenturen, mit "BBB+" und - wie nun auch S&P - mit einem stabilen Ausblick.

Irland war Ende 2010 unter den Euro-Rettungsschirm EFSF geflüchtet, vorangegangen waren eine schwere Bankenkrise und ein Einbruch des Wirtschaftswachstums. Seitdem wird das Land mit internationalen Finanzhilfen von 67,5 Milliarden Euro vor der Staatspleite bewahrt. Der Staatsetat ächzt noch immer unter den hohen Kosten der Bankenrettung.

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  • Ich denke, für alle Krisenländer der EU bzw. der Euro-Zone werden bessere Zeiten kommen.

    Die Target2-Salden, als Indikator für der Krise, sind im januar wieder um rund 40 Mrd. Euro gesunken.

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