Renditen ziehen wieder an
Anleihemarkt in Bewegung

Konjunkturdaten haben am Mittwoch auf beiden Seiten des Atlantiks für Kursverluste bei Anleihen gesorgt. In der Euro-Zone fiel das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal mit 0,7 Prozent überraschend stark aus.

HB FRANKFURT. Höhere Wachstumsraten machen eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank wahrscheinlicher. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg zwei Basispunkte. Der Terminkontrakt Bund-Future sank 23 Basispunkte auf 114,12 Prozent.

In den USA brachte ein unerwarteter Anstieg beim Einzelhandelsumsatz für Oktober die Anleihekurse unter Druck. Dazu kamen Äußerungen von Richard Fisher, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of Dallas, dass die Zentralbank zwar bereit sei, im Falle von Kreditmarktverlusten zu handeln, dass sie aber die Inflation nicht außer Acht lassen dürfe. Das macht wiederum eine Zinssenkung der Fed weniger wahrscheinlich. Zehnjährige Treasuries rentierten einen Basispunkt höher.

Bei den Neuemissionen kamen zehnjährige Bundesanleihen für sieben Mrd. Euro auf den Markt. Italien platzierte ein fünfjähriges Papier über 2,5 Mrd. Euro. Die NordLB begibt einen fünfjährigen Öffentlichen Pfandbrief, Volumen eine Mrd. Euro. Eine Wandelanleihe über 650 Mill. Euro mit Option auf Erhöhung um weitere 100 Mill. Euro kam vom österreichischen Immobilienentwickler Immofinanz.

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