Renten
Europäische Anleihen koppeln sich von USA ab

Unterschiedlich haben sich am Montag die Anleihemärkte dies- und jenseits des Atlantiks entwickelt.

HB FRANKFURT. In den USA gerieten die Kurse der Treasuries im Vorfeld der heutigen Notenbanksitzung unter Druck. Am Markt stiegen die Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen nur um einen viertel Prozentpunkt senken wird. Hingegen sorgten im Euro-Raum die Turbulenzen um Northern Rock zunächst für leicht steigende Anleihekurse, am Nachmittag pendelten diese jedoch um den Stand vom Freitag.

Damit entwickelten sich US-Staatsanleihen den zweiten Handelstag in Folge schlechter als europäische Papiere. So ist im Zweijahresbereich der Renditeabstand zwischen Treasuries und Bundesanleihen von 4,15 Basispunkten am 13. September auf 10,18 Basispunkte gestiegen. Zweijährige Papiere reagieren am sensibelsten auf Veränderungen der Zinserwartungen. Bis zum Nachmittag zog die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen auf 4,08 Prozent an. Entsprechende Bundesanleihen rentierten unverändert. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg um zwei Basispunkte auf 114,08 Prozent.

Am Primärmarkt will die Bankentochter des russischen Gasproduzenten Gazprom in diesem Jahr mindestens eine Milliarde Dollar aufnehmen, berichtete Interfax. Österreich begab eine Anleihe im Volumen von drei Mrd. Euro.

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