Renten und Devisen
Märkte reagieren positiv auf US-Kompromiss

Der vorgelegte Kompromiss im US-Schuldenstreit wird von den Anlegern grundsätzlich positiv aufgenommen. Das Interesse an den sicheren Häfen ebbt ab. Trotzdem sind die Probleme nicht von heute auf morgen vom Tisch.
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FrankfurtAnleger am Renten- und Devisenmarkt haben den US-Kompromiss als wichtigen Schritt zur Lösung der Schuldenkrise goutiert. Sie reagierten mit Umschichtungen ihrer Anlagen: Sie zogen Gelder aus den „sicheren Häfen“ Bundesanleihen ab und steckten sie in risikoreichere Aktien. Im Verlauf ließ die frühe Euphorie allerdings nach, und der richtungsweisende Bund-Future schaffte es zeitweise ins Plus. „Grundsätzlich wird der ausgehandelte Kompromiss positiv gesehen“, sagte ein Händler. „Aber die Probleme sind trotzdem nicht von heute auf morgen vom Tisch. Die US-Konjunktur ist noch nicht wieder in Schwung, und auch in der Eurozone gibt es noch genügend Baustellen.“

Am Devisenmarkt profitierte der Euro dennoch als „risikoreich“ eingestufte Währung von den Fortschritten in den USA: die Gemeinschaftswährung schaffte es bis auf 1,4453 Dollar von 1,4395 Dollar im späten Vorwochengeschäft.

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