Rentenmärkte
Anleihen geben Kursgewinne ab

Die Staatsanleihen im Euro-Raum und den USA mussten ihre Vortagsgewinne wieder abgeben. Kurzfristig gerieten die Anleihen durch Immobiliendaten aus den USA sogar stärker unter Druck, doch beruhigten sich die Märkte wieder.

FRANKFURT. Die Staatsanleihen im Euro-Raum und den USA haben ihre Kursgewinne des Vortags wieder abgegeben. Da an den Rentenmärkten ohnehin schon eine weitere Leitzinssenkung der US-Notenbank eingepreist ist, stützten schwache US-Daten zu den Auftragseingängen die Rentenmärkte gestern nicht, ebenso wenig wie die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten.

Am Nachmittag belasteten dann kurzfristig die überraschend gestiegene Zahl der Verkäufe neuer Häuser in den USA. Auf den zweiten Blick merkten die Rentenhändler aber, dass die Zahl nur deshalb besser ausfiel, weil die des Vormonats kräftig nach unten revidiert worden war. Daraufhin begrenzten die Anleihen ihre Kursverluste.

Am späten Nachmittag rentierten zehnjährige US-Treasuries und die zehnjährige Bundesanleihe entsprechend mit 4,36 und 4,17 Prozent nur noch marginal über dem Vortagsniveau. Der Terminkontrakt Bund-Future lag noch 21 Basispunkte im Minus bei 113,94 Prozent. Sein Tagestief hatte er am Vormittag mit 113,84 Prozent erreicht, als die Ifo-Daten zum deutschen Geschäftsklima weniger schwach ausfielen, als der Markt erwartet hatte. Einige Investoren erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) trotz einiger Anzeichen einer Konjunkturdelle die Leitzinsen im Kampf gegen die Inflationsgefahr anheben könnte.

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