Rentenmärkte
Händler rechnen mit starker Kapitalnachfrage

An den Rentenmärkten sind die staatlichen Milliardenemissionen in dieser Woche das große Thema. Allein die USA planen Anleihen im Volumen von 63 Milliarden Dollar. Das hohe Angebot dürfte für sinkende Kurse und steigende Renditen sorgen, sagte David Schnautz von der Commerzbank in Frankfurt.

FRANKFURT. Der Renditeanstieg könnte jedoch durch schwache Konjunkturdaten abgeschwächt werden. Im Blickpunkt der Investoren stehen die Einzelhandelsumsätze aus den USA und Europa. Die US-Daten für Februar werden am Donnerstag veröffentlicht, die Januar-Daten aus dem Euroraum am Freitag. Ende vergangener Woche rentierten zehnjährige US-Treasuries bei 2,85 Prozent und zehnjährige Bundesanleihen bei 2,92 Prozent.

Am Primärmarkt begeben die USA am Dienstag dreijährige Papiere über 34 Mrd. Dollar, am Mittwoch zehnjährige Bonds über 18 Mrd. Dollar und am Donnerstag eine Anleihe über elf Mrd. Dollar und einer Laufzeit von 30 Jahren. Deutschland platziert am Mittwoch zweijährige Bundesschatzanweisungen über acht Mrd. Euro. Großbritannien will am Dienstag drei Mrd. Pfund über zehnjährige Papiere beschaffen und am Donnerstag 1,1 Mrd. Pfund über eine Anleihe bis 2032. Die Niederlande planen für Freitag eine Anleihe von bis zu drei Mrd. Euro mit Fälligkeit 2012.

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