Rentenmärkte
Renditen der Staatsanleihen sinken weiter

Die europäischen Rentenmärkte haben am gestrigen Donnerstag wieder etwas Fahrt aufgenommen. Die Kurse stiegen zwar nur leicht. Angesichts des weniger stark als erwartet zurückgegangenen Ifo-Indexes bezeichneten Händler die Bewegung dennoch als beachtlich. Der Aufwärtstrend beim Bund-Future sei nach wie vor in Takt.

cü FRANKFURT. Der Terminkontrakt lag am späten Abend 0,14 Prozentpunkte höher bei 117,85 Prozent; nach der Veröffentlichung des Ifo-Indexes war er zeitweise bis auf 117,48 Prozent abgesackt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 3,81 Prozent.

Etwas Auftrieb bekamen die europäischen Bondkurse auch durch neue Konjunkturdaten aus den USA und den dadurch bedingten Renditerückgängen der Treasuries. So gingen die Auftragseingänge für Gebrauchsgüter – bedingt durch fehlende Großaufträge im Transportsektor – wesentlich stärker zurück als erwartet. Gleichzeitig sank der Verkauf neuer Eigenheime, wie schon am Vortag der für gebrauchte Häuser. Beides werteten Händler als weitere Indizien für eine sich abschwächende US-Wirtschaft und so als Hinweis darauf, dass die US-Notenbank die Leitzinsen nicht mehr erhöht. In den USA fiel daraufhin die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen im frühen New Yorker Geschäft recht deutlich auf 4,81 Prozent zurück.

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