Rentenmarkt
Beobachter erwarten steigende Zinsen

Die Rentenmärkte in den USA könnten nach Einschätzung von Marktteilnehmern in dieser Woche unter Druck geraten.

FRANKFURT. Die Anzeichen, dass das Schlimmste für die Weltwirtschaft vorüber sei, dürften die Renditen in den kommenden Monaten nach oben treiben, so Kornelius Purps, Stratege für festverzinsliche Anlagen bei UniCredit Markets & Investment Banking in München. Der Ausblick für festverzinsliche Anlagen sei eher trüb. Er rechne mit weiteren positiven Nachrichten. Bis Jahresende erwartet Purps einen Anstieg der Rendite bei zehnjährigen Staatsanleihen auf vier Prozent. Zum Wochenausklang kletterte die Rendite der Treasuries um fünf Punkte auf 3,13 Prozent.

In Europa hingegen erwarten Marktbeobachter, dass die Flucht in sichere Staatsanleihen die Anleihekurse weiter anschieben wird. Jüngste Zahlen deuteten an, dass sich die Talfahrt der Wirtschaft in der Eurozone noch nicht verlangsamt (siehe Devisen). Auf Wochensicht verzeichnete die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen mit einem Minus von neun Basispunkten den größten Rückgang in knapp drei Monaten. Die Anleiherendite verhält sich umgekehrt zu den Kursbewegungen der Bonds.

Am Primärmarkt kündigte Belgien für den kommenden Donnerstag die Emission von fünf, sechs und zehnjährigen Bonds im Volumen von 2,7 Mrd. Euro an.

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