Rentenmarkt
Experten rechnen mit steigender Bund-Rendite

Im Euro-Raum wird in dieser Woche mit steigenden, in den USA mit fallenden Renditen der Staatsanleihen gerechnet. So erwarten Volkswirte im Euro-Raum etwas bessere Konjunkturdaten, was die Attraktivität der als sicher geltenden Staatspapiere weiter schmälern würde.

FRANKFURT. So dürfte der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen im Juni gestiegen sein. Und auch als charttechnisch gelten zehnjährige Bundesanleihen - Maßstab für die Kapitalmarktzinsen im Euro-Raum - als angeschlagen.

Bei den US-Treasuries hingegen prognostiziert Bondhandelsleiter Jeffry Feigenwinter von BNP Paribas steigende Kurse und sinkende Renditen. Die Gründe: In dieser Woche kommen keine neuen US-Staatsbonds an den Markt. Außerdem locken die deutlich gestiegenen US-Renditen Investoren an. Im Blickpunkt steht das am Dienstag stattfindende Gipfeltreffen der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China), die einen Teil ihrer Reserven von Treasuries in Anleihen des IWF umschichten wollen. Für Erleichterung sorgte dabei am Freitag die Zusicherung des japanischen Finanzministers, das Vertrauen seines Landes in US-Staatspapiere sei "unerschütterlich".

Am Freitag fielen die Renditen diesseits und jenseits des Atlantiks. Zehnjährige Treasuries rentierten mit 3,79 Prozent zehnjährige Bundesanleihen mit 3,64 Prozent.

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