Rentenmarkt
Gute US-Daten dämpfen die Stimmung

Nach den jüngsten Gewinnen an den internationalen Anleihemärkten mussten Bonds am vergangenen Freitag einen Rückschlag hinnehmen. Auslöser waren insbesondere US-Daten.

FRANKFURT. Die Zahl von 95 000 neuen Arbeitsplätzen im Februar übertraf die Prognosen der Analysten und wurde als Zeichen einer starken Wirtschaft gewertet, so dass Zweifel an den erwarteten Leitzinssenkungen der Notenbank aufkeimten. Für die Eurozone dagegen gehen Rentenhändler wie bisher von weiteren Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank aus. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury stieg am Freitag deutlich auf 4,59 Prozent, die der zehnjährigen Bundesanleihe etwas verhaltener auf 3,95 Prozent. Der Bund-Future fiel auf 115,84 (-0,24) Prozent.

Jetzt blicken die Händler mit Spannung auf die nächsten Daten. Morgen erwartet sie der ZEW-Konjunkturbericht, in den USA die Einzelhandelsumsätze und Lagerbestände. Zur Wochenmitte folgen aus den USA Leistungsbilanz und Einfuhrpreise. Am Donnerstag werden die deutschen Verbraucherpreise erwartet. Doch die Aufmerksamkeit dürfte sich eher auf Übersee richten: Zahlen zum Arbeitsmarkt, zu Erzeugerpreisen, zum Nettokapitalfluss sowie Industrieindizes stehen an. Zum Wochenausklang folgen aus den USA Industrieproduktion, Verbrauchervertrauen und Verbraucherpreise.

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