Rentenmarkt
Inflation lässt Bondrenditen steigen

Die Anleihekurse werden nach Einschätzung von Experten auf beiden Seiten des Atlantiks diese Woche zurückgehen. Entsprechend würden die Renditen steigen. Analysten erwarten weitere Signale für eine steigende Inflation.

FRANKFURT. In den USA werden am Dienstag die Erzeugerpreise für April vorgelegt. Von Bloomberg befragte Ökonomen rechnen auf Jahresbasis mit einem Anstieg von 2,9 Prozent, wenn Nahrungsmittel und Energie ausgeklammert bleiben. Dies wäre ein Inflationsanstieg um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat und dürfte Spekulationen bestärken, dass die US-Notenbank im späteren Jahresverlauf den Leitzins wieder anheben wird. In Europa stehen am Dienstag Daten zur Preisentwicklung an. Investoren werden ihr Augenmerk auch auf den für Mittwoch anstehenden Ifo-Geschäftsklimaindex richten. Marktteilnehmer erwarten einen erneuten Rückgang des Indikators für die deutsche Wirtschaft (siehe Aktien).

In der vergangenen Woche machten US-Treasuries frühe Verluste nur teilweise wieder wett. Die Rendite legte bis Freitagabend um sieben Basispunkte auf 3,84 Prozent zu. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten 18 Basispunkte niedriger bei 4,17 Prozent.

Am Primärmarkt hat Großbritannien für Freitag eine inflationsgeschützte Anleihe über 900 Mill. Pfund mit Laufzeit bis 2037 angekündigt.

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