Rentenmarkt
Konjunktur rückt bei Anleihen in den Blickpunkt

Besser als erwartete Konjunkturdaten könnten die Kurse an den Anleihemärkten in der neuen Woche unter Druck bringen und die Renditen steigen lassen. Bislang gehen die Investoren nach Einschätzung der DZ Bank eher von einer schleppenden wirtschaftlichen Erholung aus.

FRANKFURT.Besser als erwartete Konjunkturdaten könnten die Kurse an den Anleihemärkten in dieser Woche unter Druck bringen und die Renditen steigen lassen. Bislang gehen die Investoren nach Einschätzung der DZ Bank eher von einer schleppenden wirtschaftlichen Erholung aus. Das hat die Renditen relativ niedrig gelassen. Angesichts der anstehenden Daten könnten die eher pessimistisch eingeschätzten Anleger aber Erwartungen revidieren. So steht am Dienstag der Stimmungsindikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) an, der einer Umfrage von Bloomberg zufolge deutlich gestiegen sein dürfte. Auch bei Einkaufsmanagerindizes im Euro-Raum erwarten Volkswirte eine spürbare Besserung.

Am Freitag hatten dagegen die Konjunkturpessimisten durch eine überraschende Verschlechterung des Verbrauchervertrauens in den USA Oberwasser bekommen. Auch die deutlicher als erwartet gesunkenen Verbraucherpreise im Euro-Raum stützten die Bonds. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sackte um elf Basispunkte auf 3,32 Prozent ab. Die Rendite zehnjähriger Treasuries fiel um drei Basispunkte auf 3,57 Prozent. Am Primärmarkt will sich Irland am Dienstag bis zu einer Mrd. Euro beschaffen. Großbritannien plant für Donnerstag eine inflationsgeschützte Anleihe, die 2032 fällig wird.

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