Rentenmarkt
Konjunkturangst treibt die Anleihekurse

Rentenhändler rechnen in dieser Woche mit einer guten Tendenz für Anleihekurse. Der Grund: In Europa und in den USA dürften Konjunkturdaten weiter ein langsameres Wachstum signalisieren, so dass die Aussichten auf höhere Zinsen schwinden. Dadurch wird der Kupon von Anleihen attraktiver, die Kurse steigen, die Renditen fallen.

FRANKFURT. Im Euroraum wird für Juli ein Rückgang des Wirtschafts- und Verbrauchervertrauen erwartet. "Die Tendenz in der Eurozone hat sich gedreht", sagte Rentenstratege Richard McGuire von RBC Capital Markets. Die Daten sind für Mittwoch angekündigt.

In den USA steht am Freitag die Arbeitsmarktstatistik für Juli an. Hier erwarten Volkswirte, dass Jobs im siebten Monat in Folge verloren gingen, weil hohe Treibstoffpreise und die schwache Konjunktur die Unternehmen zum Sparen zwingen.

Ende vergangener Woche lag die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe bei 4,60 Prozent, der Terminkontrakt Bund-Future notierte bei 110,37 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentierten mit 4,09 Prozent.

Am Primärmarkt stockt Italien heute, morgen und am Mittwoch Anleihen mit Laufzeit zwischen zwei und elf Jahren auf. Belgien besorgt sich heute mit drei- bis zehnjährigen Papieren insgesamt bis zu drei Mrd. Euro, Großbritannien will am Dienstag 2,5 Mrd. Pfund in Zehnjährigen platzieren.

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