Rentenmarkt
Renditen der Staatsanleihen sinken deutlich

Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihe und der zehnjährigen US-Staatsanleihe gingen in den vergangenen fünf Handelstagen stetig zurück und sanken am Freitag auf 3,90 und 4,85 Prozent. Am Montag hatten sie noch über vier und über fünf Prozent gelegen. Experten rechnen zudem damit, dass die Kapitalmarktzinsen zumindest mittelfristig ihre Talfahrt fortsetzen werden.

cü FRANKFURT. „Der kurzfristige Ausblick für die Rentenmärkte ist etwas unsicher, nach der jüngsten Rally ist eine Konsolidierung durchaus möglich“, meinen beispielsweise die Experten der Hypo-Vereinsbank (HVB).

Spätestens mit der Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbank Ende August dürften die Rentenmärkte aber wieder Fahrt aufnehmen. Von diesem erhofft sich die HVB weitere Hinweise auf ein Ende der US-Leitzinserhöhungen. Noch einen Schritt weiter geht die WGZ Bank: „Wenn der Immobilienmarkt weiter schwach bleibt, könnte dies die US-Notenbank noch in diesem Jahr zu Zinssenkungen veranlassen“, sagte Analyst Ansgar Krekeler.

Der Bund-Future beendete die Woche mit Kursgewinnen bei 116,98 Prozent. Einen positiven Schub gab den Rentenmärkten am Freitag der Index des US-Verbrauchervertrauens der Universität Michigan, der überraschend deutlich auf 78,7 Punkte fiel.

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