Rentenmarkt-Schlussbericht
Konjunktursorge drückt Renditen der US-Bonds

Konjunkturbedenken haben die Kurse amerikanischer Treasuries vorangetrieben, die Renditen fielen im Gegenzug zurück. Anleger suchten die Sicherheit der Staatspapiere, nachdem weitere Signale für eine Rezession in den USA eintrafen. Bei den Produzenten langlebiger Wirtschaftsgüter ging der Auftragseingang im Januar überraschend deutlich zurück.

FRANKFURT. Der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae verbuchte einen dreifach so großen Quartalsverlust wie Analysten erwartet hatten. Bei seinen Kreditkunden häufen sich die Zahlungsausfälle. Zehnjähriger Treasuries rentierten zeitweise neun Basispunkte niedriger. Später ebbten die Bond-Kauforders etwas ab, da US-Notenbankchef Ben Bernanke vor Inflationsrisiken warnte.

In Europa pendelten die Bondkurse um das Vortagesniveau. Ein weiterhin schwacher GfK-Index zum Konsumklima in Deutschland bestärkte zwar die Ansicht, dass die europäische Wirtschaft Schub durch niedrigere Leitzinsen gebrauchen könnte. Bundesbankchef Axel Weber erklärte aber, der Markt unterschätzte die Inflationsrisiken. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag am Nachmittag etwas niedriger bei 4,06 Prozent, der Bund-Future knapp behauptet bei 115,36 Prozent. Am Primärmarkt platzierten die USA zweijährige Papiere im Volumen von 26 Mrd. Dollar.

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