Rentenmarkt
Uneinheitliches Bild an den Anleihemärkten

Kurse und Renditen an den Anleihemärkten in Europa und den USA präsentierten sich gestern Nachmittag uneinheitlich.

FRANKFURT. Zunächst hatten die abnehmende Besorgnis wegen der US-Subprime-Krise und die Zinsaussichten auf die Kurse der Staatsanleihen gedrückt. Am Terminmarkt reduzierten Händler die Erwartungen, dass die US-Notenbank Federal Reserve nächsten Monat die Zinsen senken werde.

Außerdem gehen sie davon aus, dass die Kreditklemme die Europäische Zentralbank nicht davon abhalten wird, im September die Zinsen anzuheben. Des Weiteren drückten die steigenden Aktienkurse in Europa und Asien auf die Nachfrage für die als sicher geltenden Staatspapiere.

Nachdem die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus drehten, holten die Anleihen die Kursverluste jedoch wieder auf, in den USA ging es sogar in Plus. Wenig Niederschlag fanden Daten vom US-Eigenheimmarkt, die besser als erwartet ausfielen. So gingen die Verkäufe von Häusern aus Bestand im Juli zum Vormonat nur 0,2 Prozent auf eine Jahresrate von 5,75 Mill. zurück.

Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten bei 4,59 Prozent niedriger. Die Rendite der Bundesanleihe war bei 4,26 Prozent unverändert. Das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, der Bund-Future, gab 11 Basispunkte auf 113,47 Prozent nach.

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