Rentenmarkt
US-Daten belasten Anleihen

Mit Verkäufen haben die Investoren an den Anleihemärkten dies- und jenseits des Atlantiks am Donnerstag auf Daten vom US-Arbeitsmarkt sowie steigende Aktienkurse und Metallnotierungen reagiert.

FRANKFURT. In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe vergangene Woche auf 308 000 gesunken, was die Aussichten für die US-Wirtschaft aufhellte. Im Euro-Raum sei das Wachstum robust, erklärte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in Moskau.

Die europäischen Anleihekurse gaben den fünften Handelstag in Folge nach. Das ist die schlechteste Entwicklung seit Ende Mai. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zog deutlich auf 4,39 Prozent an. Indes sank der Kurs des Bund-Futures, des Stimmungsbarometers am Terminmarkt, um 34 Basispunkte auf 112,01 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten merklich höher bei 4,69 Prozent.

Am Primärmarkt begaben die USA inflationsgeschützte Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Auch Irland will nach Angaben aus Konsortialkreisen den Bondmarkt anzapfen. Das Land plane eine langfristige Anleihe in Euro, hieß es. Damit würde sich das Land, das regelmäßig über Haushaltsüberschüsse verfügt, erstmals seit Oktober 2005 Geld am Kapitalmarkt beschaffen. Italien legte ein fünfjähriges Papier im Volumen von vier Mrd. Euro auf.

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