Anleihen
Rezessionssorgen treiben Bondmärkte an

Die Angst vor einer US-Rezession hat am Mittwoch für Kursgewinne bei Staatsanleihen dies- und jenseits des Atlantiks gesorgt. Schwache Konjunkturdaten schürten erneut die Besorgnis, dass sich die US-Wirtschaft in einer Rezession befindet. Kurstreibend wirkte auch die Warnung der Deutschen Bank, dass möglicherweise das Gewinnziel gefährdet sei.

HB FRANKFURT. Bei den europäischen Staatsanleihen wurden die Kursgewinne durch einen Kommentar von Jean-Claude Trichet ausgebremst. Der Präsident der Europäischen Zentralbank rechnet damit, dass die Inflationsrate den größten Teil des Jahres über der von der EZB tolerierten Höchstmarke von zwei Prozent liegen wird.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 3,86 Prozent. Der Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, bröckelte zwei Basispunkte auf 116,22 Prozent ab. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,46 Prozent vier Basispunkte niedriger.

Am Primärmarkt nahm Deutschland sieben Mrd. Euro über ein fünfjähriges Papier auf. Italien kam mit einer Null-Kupon-Anleihe im Volumen von zwei Mrd. Euro an den Markt. In den USA stand die Auktion von zweijährigen US-Staatsanleihen an. Mit einem Volumen von 28 Mrd. Dollar war es die größte Emission in dieser Laufzeit seit 1972.

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