Anleihen
Ruhiges Geschäft bei Anleihen

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Rentenmarkt hat vor Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichtes für April geringfügig schwächer tendiert. Händler sprachen von einem ruhigen Geschäft vor den richtungsweisenden Daten. Der Euro-Bund-Future sank im Mittagshandel um 0,02 Prozent auf 120,92 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe ging um 0,012 Punkte auf 3,379 Prozent zurück. Das Rekordtief von 3,360 Prozent blieb damit weiter in Reichweite.

Der US-Arbeitsmarktbericht wird nach Einschätzung der Deutschen Bank das Geschehen an den Finanzmärkten in den nächsten Tagen prägen. Sie rechnet mit 225 000 neuen Stellen. "Ein Zuwachs in dieser Größenordnung könnte den Rentenmarkt belasten", so die Experten der Deutschen Bank. Damit würde der schwache Beschäftigungsanstieg des Vormonats relativiert. Umgekehrt dürften ein erneut enttäuschender Arbeitsmarktbericht sowie moderat steigende Stundenlöhne dem Rentenmarkt zu Kursgewinnen verhelfen.

Leicht belastet wurden die Festverzinslichen durch den besser als erwartet ausgefallenen Auftragseingang der deutschen Industrie im März, der um 2,2 Prozent zum Vormonat stieg. Die Zunahme der Inlandsbestellungen wurde von der Dekabank als Hoffnungsschimmer für die deutsche Konjunktur gewertet.

Gestützt wurde der deutsche Rentenmarkt dagegen von den guten US-Vorgaben. Dort hatte am Vorabend die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Autokonzerne General Motors und Ford zu kräftigen Kursgewinnen bei den Treasuries geführt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%