Schatzanweisungen: Investoren zahlen bei deutschen Anleihen drauf

Schatzanweisungen
Investoren zahlen bei deutschen Anleihen drauf

Trotz negativer Rendite greifen Investoren bei deutschen Schatzanweisungen zu. Mit den Geschäften hat die Bundesrepublik 3,5 Milliarden Euro gemacht. Die Papiere gelten als sicherer als südeuropäische Anleihen.

BerlinDeutschland verdient beim Schuldenmachen wieder Geld. Die Versteigerung von Schatzanweisungen (Bubills) mit sechsmonatiger Laufzeit spülte am Montag knapp 3,5 Milliarden Euro in die Staatskasse. Die Investoren nahmen für den Erwerb der begehrten Papiere eine negative Rendite von 0,0002 Prozent in Kauf, teilte die für das Schuldenmanagement des Bundes zuständige Finanzagentur am Montag mit. Im März lag sie mit 0,0103 Prozent noch leicht im Plus. Trotz der ersten negativen Rendite in diesem Bereich seit Januar übertraf die Nachfrage das Angebot um das 1,9-Fache.

Deutsche Staatsanleihen werden wegen des Wahl-Patts in Italien, der Zypern-Krise und des Vetos des portugiesischen Verfassungsgerichts gegen die Sparpläne der Regierung wieder stärker nachgefragt. Sie werden von den großen Ratingagenturen mit der Bestnote AAA bewertet und gelten in der Euro-Krise als sicherer Hafen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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