Schlechte Prognose Katastrophales Jahr für US-Staatsanleihen erwartet

Anlegern, die auf US-Staatsanleihen gesetzt haben, droht ein schlechtes Jahr. Experten rechnen mit fallenden Kursen. Noch ignoriere der Markt die deutlichen Worte von Fed-Chefin Yellen – doch das werde sich ändern.
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Experten sind wenige optimistisch für US-Staatsanleihen gestimmt. Quelle: dpa

Experten sind wenige optimistisch für US-Staatsanleihen gestimmt.

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New YorkStrategen erwarten 2015 für US-Treasuries ein noch schlechteres Jahr als das bereits verlustreiche 2009. Angesichts der Aussicht auf steigende Leitzinsen sind die Experten von der Wall Street überzeugt, dass es nur eine Richtung für die Kurse der Staatspapiere geben kann: nämlich nach unten. In einer Umfrage von Bloomberg News sehen 74 Ökonomen und Strategen im Median einen Renditeanstieg auf 3,01 Prozent bis Ende 2015.

Für 2014 hatten die Strategen allerdings danebengelegen. Fast jeder ging von einem Ausverkauf am Markt für Treasuries aus, als die Federal Reserve ihre Bondkäufe im Rahmen der quantitativen Lockerung (QE) einstellte. Doch ein geringes US-Lohnwachstum und Turbulenzen an den Schwellenländermärkten verschafften Treasuries die höchsten Erträge seit 2011.

Auch wenn der Inflationsausblick für den Bondmarkt eingebrochen ist, bleiben die Experten jetzt bei ihrer Einschätzung, dass US-Staatsanleihen auf der Verliererseite stehen werden. Als Grund nennen sie die anziehende Konjunktur. Noch im November hatten Investoren, Händler und Analysten Tresuries als ihre erste Wahl für Leerverkäufe bezeichnet.

„Das nächste Jahr sollte letztendlich die Wende bringen“, sagte Chris Rupkey, Chef-Finanzanalyst bei Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ. „Der Markt ignoriert die Äußerungen, dass Janet Yellen und der Offenmarktausschuss näher und näher an eine Straffung“ der Geldpolitik heranrücken. „Der Markt liegt falsch“, fügte er an.

Rupkey geht davon aus, dass die zehnjährige US-Rendite bis Ende 2015 von derzeit 2,25 Prozent bis auf 3,4 Prozent ansteigen wird und hat damit in der Umfrage eine der höchsten Schätzungen abgegeben. Im Januar dieses Jahres sah er die Rendite für Ende 2014 bei 3,6 Prozent.

Bei der zweijährigen Rendite gehen die Umfrageteilnehmer im Median von einem Anstieg von derzeit 0,74 Prozent auf 1,53 Prozent aus und bei der 30-jährigen Rendite von 2,81 Prozent auf 3,70 Prozent. Beim Übergang ins Jahr 2009 sahen die Prognosen in jedem Laufzeitenbereich einen Renditeanstieg von mehr als einem Prozent. Treasuries kamen in dem Jahr auf Verluste von 3,7 Prozent - das größte Minus seit 1978.

2015 werden die Zinsen in den USA steigen
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9 Kommentare zu "Schlechte Prognose: Katastrophales Jahr für US-Staatsanleihen erwartet"

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  • Hier Verwechseln einige immer noch Börse und Realwirtschaft und dazwischen liegen Welten.Der allgemeine Hype aus billigen Frackingöl und Export bringt dem Mittelstand kaum oder nur begrenzt etwas.

  • Wer hält denn überhaupt noch diese staatlichen Schuldscheine?
    Den größten Anteil der Staatanleihen hält mittlereweile die eigene Zentralbank, danach folgen (weit abgeschlagen) als größte Gläubiger China und an 3. Stelle Japan.
    "Niemand kauft mehr US-Staatsanleihen als die dortige Notenbank Federal Reserve. China hat die US-Papiere zuletzt sogar so schnell abgestoßen wie seit zwei Jahren nicht."
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1565909/Die-Fed-ist-der-grosste-USGeldgeber
    Man muss sich einmal in einem einfachen Gedankengang klar machen, was da eigentlich passiert:
    Die USA können ihren Haushalt nicht mehr mit Steuereinnahmen decken, sondern nur noch durch Schuldenfinanzierung = Deficit Spending. Trotzdem wollen sie nicht sparen und auf viele sündhaft teure Spielzeuge, insbesondere Kriegsgerät (siehe das gigantische Militärbudget), für ihre zahlreichen "Interventionen" verzichten. Nun finden sich aber nicht mehr genügend Gläubiger, die ihnen diese Schulden zu Konditionen des freien Marktes finanzieren:
    Was machen also die Amis? SIE GEHEN IN DEN KELLER, WO DIE DRUCKERPRESSE STEHT UND DRUCKEN SICH DAS GELD = DIE SCHULDDSCHEINE SELBER, UM SICH SCHÖNE DINGE LEISTEN ZU KÖNNEN, DIE IHNEN SONST NIEMAND FINANZIEREN WÜRDE.
    Das ist ja das Tolle an einer WeltleiDwährung: die kann so schnell nicht crashen, auch wenn sie immer weiter verwässert wird, denn sie wird als Tauschmittel ja weltweit nachgefragt - und damit kann man die Verwässerung = "Inflation" wunderbar in aller Welt exportieren.
    Nun gibt es aber Staaten, die sich denken: "Ja sind wir denn totale Deppen?? Wir arbeiten hart für unseren Wohlstand und tauschen unsere Ersparnisse in US-Treasuries, und die drucken sich das Geld selber und entwerten unsere Ersparnisse!"
    Also beginnen sie, ihre T-Bonds nach und nach in reale Werte umzutauschen, weil sie nicht einsehen, dass die Amis sich auf ihre Kosten Dinge leisten, die sie nicht VERDIENT haben.
    Und raten Sie mal, wie jetzt die Amis darauf reagieren...

  • @ klein:

    Was auch immer Sie da so erzählen, ist erstens nicht die Wahrheit und vor allem unbedeutend, weil nämlich die Fed der Gesetzgebung des Congress der USA unterliegt und ausschließlich nach dieser Gesetzgebung handelt - und handeln darf.

  • 30 jährige Treasuries stiegen schon im vergangenen Jahr 2013 bis auf 3,4%, die 10 jährigen entsprechend.

    Das hat Bill Gross ja seine Glaubwürdigkeit gekostet und ihn von PIMCO vertrieben.

    Im Nachherein behielt er allerdings Recht, denn die Verzinsung fiel dank deutlichem Kursanstieg bis auf unter 2,7% für 30 jährige.

    Also nichts Neues heute, wo doch Yellen stets sagt, sie werde geduldig bleiben.
    Man versucht eben, auch die letzten Reste auszukosten - schließlich ist es leichtes Geld.

  • Der letzte US-Präsident, der die "Fed" entmachten wollte, hieß John F. Kennedy.

    Am 4. Juni 1963 hat er den Executive Order No. 11110 unterschrieben – eine Verordnung, die es der US-Regierung ermöglichte, eigenes, durch Silber gedecktes Geld (die United States Note) herauszugeben, anstatt Zinsen für Federal Reserve Notes zu bezahlen!

    1963 kursierten vorübergehend Dollar-Noten von 2 verschiedenen Emittenten!

    Original-Exemplare und Abbildungen, die dies belegen, sind auch heute noch leicht zu finden.
    Sie unterscheiden sich vor allem durch den mittigen Schriftzug oben.

    Auf dem Staatsgeld steht "United States Note".
    Auf dem Privatgeld der "Fed" steht "Federal Reserve Note".

    Kennedy wurde am 22. November 1963 laut den Bilderbergmedien durch die Kugel eines geistig verwirrten Einzeltäters getötet.

    Kennedys Stellvertreter und Nachfolger, Lyndon B. Johnson, hat in seiner ersten Amtshandlung Executive Order No. 11110 ausgesetzt!

    Das Staatsgeld wurde aus dem Verkehr gezogen, und seither hat sich kein US-Präsident mehr in die höhere Politik eingemischt.

    http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/60/die-jahrhundertluege-die-nur-insidern-bekannt-ist.php

  • Die private Fed blähte durch QE ihre Bilanzsumme von rund 900 Mrd. US-Dollar im Jahr 2008 auf derzeit rund 4,5 Billionen US-Dollar auf – eine unvorstellbare Summe!

    Die sogenante "Amerikanische Zentralbank Federal Reserve" ist ein Privatunternehmen!

    Hängen wir alle am Tropf eines privaten Geldmonopols?

    Die amerikanische "Nationalbank" nennt sich heute "Federal Reserve" (kurz "Fed").
    Sie ist aber weder föderal noch national, sondern privat und gehört über verschiedene Zwischenstufen einigen mächtigen Familien!

    Die "Produktion" von Geld geschieht heute nicht mehr über die Ausgabe von Banknoten durch den Staat, sondern u. a. durch den Kauf von Staatsanleihen!

    Dem Staat (Uns) wird ein Guthaben als Kredit zugeschrieben, das er verzinst an die Bankiersfamilien der privaten FED zurückzahlen muss!

    Vor 100 Jahren, am 23.12.1913, verkaufte U.S.-Präsident Woodrow Wilson mit der Unterzeichnung des (verfassungswidrigen) Federal Reserve Act (Executive Order Number 10289) das amerikanische Volk und die gesamte Weltbevölkerung an die globalen Bankiersfamilien!

    Das Fed ist keine staatliche (wie der Name suggeriert), sondern eine private Institution.
    Bis heute sind die Eigentümer des Fed geheim.
    Es ist das bestgehütete Geheimnis aller Zeiten.

    Die "Fed" ist so mächtig, dass weder die Regierung der USA noch der Kongress oder das Repräsentantenhaus ein Recht haben, in ihre Bücher zu schauen.

    Die deutsche Bundesbank verfügt angeblich über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der größte Teil dieser Goldbarren lagert in den Kellern der privaten "Fed". Auch hier ist eine Inventur offenbar nicht durchsetzbar und die Bundesbank verweigert jede Auskunft dazu!

    Warum erfahren wir in den Bilderbergmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der privaten FED?

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

    www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/16322-gruendung-fed#14151983005992&if_height=205

  • Hören wir das nicht schon die ganzen letzten Jahre? "Ooh, jetzt kommt aber bald die böse FED und erhöht die Zinsen..." Und was passiert? Die Zinsen fallen immer weiter, die Renditen der Renten steigen - abgekoppelt von jedem Angebot und Nachfrage, allein wegen der Geldpolitik der Notenbanken.

    Dass es jetzt wirklich anders kommen sollte? Warten wir es mal ab...





  • Und spätestens nach Ende Februar 2015

    werden wir sehen wie...

    es mit der HOHE ANZAHL DER ARBEITSLOSIGKEIT IN DER EU...

    dann aussieht...und wie die EU-Aktienbörsen stehen werden.

    An was gibt dann die EU die Schuld ?

    An einem krieg ?









  • Katastrophales Jahr für US-Staatsanleihen erwartet




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    Katastrophales Jahr für US-Staatsanleihen erwartet ==> WIE BITTE ???????????????????????????????????????????????????????


    Hat man hierbei EUROPA mit dem USA vertauscht ??????????????

    Die USA lacht momentan die EU-Wirtschaft aus !!!

    Die " EU " klopft nur Sprüche von Investitionen...

    aber die Gelder dafür soll aus dem Geldbeutel der Bürger kommen ????????????????????????????????????????????????????

    500 Millionen von EU-Bürger sollen sparen...

    aber DER LISSABONER VERTRAGSBRUCH DER " EU "...

    dass jährlich unnötige 280 Millionen Euro zusätzlich kostet...

    darüber schweigen die Feine Herren in Brüssel !!!!!!!!!!!

    Und genießen sogar Sonderflüge

    für 300 Tausend Kanadische-Steuerdollar...

    weil man angibt dass es keine reguläre Flüge gebe ...

    obwohl es diese doch gab...

    und weil man angab Termine zu haben die doch erst später angesagt waren.


    Würde man dieses in dem USA machen...

    gebe es bestimmt Gerichtsurteile...

    aber als Europäer hat man das Gefühl...

    dass das EUgh nur eine weitere Institution ist...

    dass da ist um Ihren eigenen Einkommen auch nur abzusichern...

    aber nicht wirklich um Gerechtigkeit in Europa entstehen zu lassen.

    Korruptionsfälle innerhalb der EU-Politik mit EU-Politiker...

    egal ob in Spanien oder sonst wo...

    aber die dürfen alle weiter regieren.




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