Solide Konjunktur, gute Arbeitsmärkte
Anleiherenditen streben weiter nach oben

Analysten rechnen in dieser Woche mit weiter fallenden Kursen bei deutschen Staatsanleihen. Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland und Zahlen zur Industrieproduktion in der Euro-Zone dürften eine solide Konjunkturlage anzeigen, was Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank wahrscheinlich macht.

HB FRANKFURT. Bereits in der vergangenen Woche hatten Bundesanleihen nach guten Daten nachgegeben, im Gegenzug war die Rendite gestiegen. Zum Wochenende rentierte die zehnjährige Bundesanleihe mit 4,21 Prozent, verglichen mit 4,18 Prozent zu Wochenanfang. Der Bund-Future lag etwas tiefer bei 113,59 Prozent. Wenig Bewegung gab es hingegen bei Treasuries. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihen lag bei 4,69 Prozent.

In den kommenden Wochen sollte sich der Renditeabstand zwischen Treasuries und Bundesanleihen nach Meinung von Analysten weiter verringern. Im Zehnjahresbereich dürften sich die Renditen bis zum Jahresende auf vier Prozent annähernd angleichen, erwartet Christoph Rieger, Rentenstratege bei Dresdner Kleinwort. Aktuell liegt der Spread nahe 0,5 Prozentpunkten.

Am Primärmarkt plant Frankreich in dieser Woche eine Anleiheemission im Volumen von bis zu 4,7 Mrd. Euro. Die Papiere mit Laufzeit bis 2023 sollen am Donnerstag platziert werden.

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