Staatsanleihen Anleiherenditen im Euroraum auf Rekordtief

Nach Ölpreisverfall und Spekulationen zu Staatsanleihenkäufen der EZB fallen die Renditen mehrerer europäischer Staatsanleihen auf Rekordtiefstände. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten kurzzeitig bei 0,69 Prozent.
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Ausschlaggebend waren auch Spekulationen zu Staatsanleihenkäufen durch die Europäische Zentralbank. Quelle: dpa

Ausschlaggebend waren auch Spekulationen zu Staatsanleihenkäufen durch die Europäische Zentralbank.

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FrankfurtMehrere Renditen zehnjähriger Staatsanleihen im Euroraum verzeichneten zum Handelsbeginn am Montag neue Rekordtiefstände. Ausschlaggebend waren die Talfahrt bei den Ölpreisen sowie Spekulationen zu Staatsanleihenkäufen durch die Europäische Zentralbank, die am Donnerstag dieser Woche ihre nächste Sitzung abhalten wird.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreichte kurzzeitig bei 0,69 Prozent den niedrigsten von Bloomberg dokumentierten Wert, und rentierte zuletzt wenig verändert bei 0,696 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future lag sechs Basispunkte im Plus bei 152,90 Prozent.

Die OPEC hatte vergangene Woche ihre Ölfördermenge nicht, wie von einige Markteilnehmern erhofft, gekürzt und damit eine Talfahrt beim Ölpreis ausgelöst, die die Inflationserwartungen gesenkt hat. „Es gibt einen Rückgang beim Inflationsdruck und bei den Inflationserwartungen“, sagte Hiroki Shimazu, leitender Marktökonom bei SMBC Nikko Securities Inc in Tokio. „Das stützt die Anleihemärkte weltweit.“

Zehnjährige Papiere aus Österreich, Belgien, den Niederlanden, Finnland, Frankreich rentierten nach Handelsbeginn zeitweise ebenfalls auf dem niedrigsten jemals verzeichneten Stand. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries legte einen Basispunkt auf 2,22 Prozent zu.

  • Bloomberg
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1 Kommentar zu "Staatsanleihen: Anleiherenditen im Euroraum auf Rekordtief"

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  • Wohingegen die CDS als Versicherungen gegen Anleiheabstürze oder Ausfälle kontinuierlich steigen.

    Auf was sollte man hören?
    CDS lassen sich eher weniger künstlich beeinflussen.

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