Staatsanleihen im Vergleich
Inflationsdaten belasten Euro-Anleihen

Am europäischen Anleihemarkt sind die Kurse gestern unter Druck geraten. Spiegelbildlich zogen die Renditen an.

drz DÜSSELDORF. Am Abend lag die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen mit 3,99 Prozent um 0,05 Prozentpunkte im Plus. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel um 47 Basispunkte auf 115,82 Punkte. Auslöser waren gute Konjunkturdaten (s. Aktienmarkt) und über den Erwartungen liegende Inflationsdaten für die Euro-Zone, die eine deutliche Zinserhöhung der EZB wahrscheinlicher machen.

In den USA stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf 5,13 Prozent. Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung und der überraschend stark gestiegene PMI-Einkaufsmanagerindex der Region Chicago belasteten die Kurse. Der Index war im Mai von 57,2 auf 61,5 Punkte gestiegen. Der Markt hatte mit einem Rückgang auf 56 Punkte gerechnet.

Am Primärmarkt begab die kanadische Bank Caisse Centrale Desjardin eine variabel verzinste siebenjährige Anleihe im Volumen von einer Mrd. Euro. Bei Emission lag die Rendite acht Basispunkte über dem Dreimonats-Euribor. Betreut wurde die Emission von DZ Bank, Calyon und Natexis. Daneben kündigten Bank of America und Commerzbank eine zehnjährige Anleihe der Deutschen Telekom im Volumen von 500 Mill. Euro an.

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