Staatsbonds
Der Handel mit Rubel-Anleihen wird leichter

Im kommenden Sommer soll der Handel mit Staatsbonds in Rubel für institutionelle Investoren einfacher werden. Dadurch wird voraussichtlich auch der Anteil der Anleihen in Fonds steigen.
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MoskauRussland macht ab Juli seine Rubel-Anleihen im Ausland leichter handelbar. Nach Einschätzung der britischen Bank Barclays Capital wird dies dazu führen, dass sich der Anteil der Rubel-Anleihen in ausländischen Händen bis 2014 verachtfachen und die Rally dieses Jahres unterstützen wird.

Anleihefonds gewichten Russland bislang in ihren Portfolios noch unter. Dies sei wohl „nicht mehr gerechtfertigt, wenn die Handelsbarrieren weggeräumt sind“, sagt Christian Keller, Schwellenländer-Ökonom bei Barclays Capital.

Bislang brauchen Investoren, die an den staatlichen Auktionen russischer Rubel-Anleihen teilnehmen wollen, ein Broker-Konto in Russland. Das ändert sich im Juli, wenn Russland sich dem größten internationalen System zur Abwicklung von Anleihetransaktionen, der Euroclear Bank, anschließt.

Derzeit halten ausländische Investoren rund vier Prozent oder vier Milliarden Dollar der Rubel-Anleihen im Gegenwert von umgerechnet insgesamt rund 100 Milliarden Dollar. Bei ungarischen Forint-Staatspapieren liegt der Anteil laut Barclays bei 40 Prozent und im Durchschnitt der Schwellenländer bei 20 Prozent.

Im Falle Russlands könne der Anteil ausländischer Gläubiger bis Ende 2014 auf 34 Milliarden Dollar oder 16 Prozent des Markts bei den Auktionen russischer Staatsbonds wachsen.

Rubel-Bonds haben dieses Jahr 3,5 Prozent an Wert gewonnen und damit die in Landeswährung denominierten Staatsanleihen von Brasilien, Indien und China übertroffen.

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Der Handel mit Rubel-Anleihen wird leichter

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Das Volumen soll mehr als verdoppelt werden

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