Ständige Leitzinserhöhungen drücken auf die Kurse
US-Staatspapiere stehen vor schwachem Jahr

Die Performance der US-Staatsanleihen steuern auf das schlechteste Jahr seit 1999 zu. Dabei werden die Kurse durch Anzeichen belastet, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen weiter anheben wird. Die Federal Reserve will verhindern, dass der hohe Ölpreis einen Inflationsschub auslöst.

HB NEW YORK.In den vergangenen sieben Wochen ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um rund einen halben Prozentpunkt auf 4,53 Prozent am 14. Oktober gestiegen. Damit ist sie von ihrem Jahreshoch nur noch 0,16 Prozentpunkte entfernt. Die Renditen zweijähriger Treasuries, die empfindlicher auf die Zinsentwicklung reagieren, markierten in diesem Monat bei 4,29 Prozent ein Vierjahreshoch. Seit Juni haben Treasuries daher 1,15 Prozent verloren.

Damit liegt der Gewinn für dieses Jahr einschließlich wieder investierter Zinsen nur noch bei zwei Prozent, zeigen Daten von Merrill Lynch. Zuletzt haben die Papiere vor sechs Jahren so schlecht abgeschnitten, als sie 2,38 Prozent einbüßten. Damals dämpften explodierende Aktienkurse und Zinserhöhungen der Fed den Appetit der Anleger auf Anleihen. 2004 hatten US-Bonds noch einen Ertrag von 3,5 Prozent eingebracht, 2003 waren es 2,26 Prozent. In den drei Jahren vor 2003 kamen Treasuries auf eine durchschnittliche jährliche Rendite von 10,6 Prozent.

Die Renditen, die sich gegenläufig zum Kurs bewegen, „tendieren höher, vor allem weil die Fed die Zinsen stärker anhebt, als der Markt das eingepreist hat“, erklärte Jamie Jackson, Leiter Treasuries-Handel bei RiverSource Investments.

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