Stahlanleihen
Wenn aus Eisen Gold wird

Es lebe die Old Economy, es lebe die Stahlindustrie! Mit einer weltweiten Rohstahlproduktion von mehr als 1,3 Milliarden Tonnen gab es 2007 einen neuen Rekord. Und Masse ist Klasse: Weil das Produkt den Kochern aus den Händen gerissen wurde, verwandelt sich Eisen in Gold - die Erträge stiegen stärker als die Umsätze.

Arcelor Mittal wies in den ersten neun Monaten 2007 bei einem Produktionsrückgang eine Ertragssteigerung von 30 Prozent aus. Thyssen -Krupp meldete fürs Geschäftsjahr 2006/07 (30. September) zehn Prozent Umsatzzuwachs bei 27 Prozent höheren Gewinnen. 2008 wird nach ersten Schätzungen der Wirtschaftsvereinigung Stahl mit 6,5 Prozent Produktionszuwachs (nach 7,8 Prozent) nicht ganz so gut. Für die Branche sprechen aber hohe Cash-Flows und Einsparungen. Bei Arcelor Mittal sind es allein umgerechnet eine Milliarde Euro.

Schulden werden weiter abgebaut. Beide Schuldner stufen die Agenturen im Investmentbereich mit BBB ein, bei stabilen Aussichten für Thyssen. Arcelor (BBB+) hat sogar gute Chancen auf die A-Klasse. Stahlanleihen bringen bis zu 5,45 Prozent sichere Rendite, etwa der bis November 2014 laufende 4,63-prozentige Arcelor -Bond (Kurs 95,40 Prozent, ISIN XS0204395213). 5,36 Prozent Rendite sind mit den bis März 2015 laufenden 3,37-prozentigen Thyssen-Papieren (Kurs 94,22 Prozent) zu erzielen.

ISIN XS 0214238239

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