Anleihen
Steigende Ölpreise stützen Anleihenkurse

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von steigenden Ölpreisen und festen US-Vorgaben nach der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank haben die Kurse deutscher Anleihen am Mittwoch zugelegt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future kletterte bis zum frühen Nachmittag um 0,16 Prozent auf 123,48 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um 0,027 Punkte auf 3,053 Prozent.

"Der Markt konzentriert sich weiterhin auf die Energiepreise", sagte Analyst Marc Ostwald von Monument Securities. Die Sorge vor erneuten Verwüstungen an Ölförderanlagen im Golf von Mexiko durch den Hurrikan "Rita" ließ den Preis für ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI um rund zwei Prozent auf 67,42 Dollar steigen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in den hohen Ölpreisen das Hauptrisiko für die weltweite Konjunkturerholung.

Gestützt wurden die Anleihen auch von Andeutungen der US-Notenbank, ihren Kurs der Zinserhöhungen fortzusetzen. Damit wachse die Sorge, dass die Straffung der Geldpolitik das Wirtschaftswachstum gefährden könnten, so die HSH Nordbank. Die Notenbank hatte ihren Leitzins am Vorabend erwartungsgemäß zum elften Mal in Folge um 0,25 Punkte auf jetzt 3,75 Prozent angehoben. Darauf legten US-Anleihen zu.

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