Strategie
Anleihen helfen beim Steuersparen

Mit Anleihen lassen sich Änderungen bei der Gesetzgebung nutzen, um Steuern zu sparen. Die Einführung der Abgeltungssteuer bietet solche Möglichkeiten.

Die Abgeltungssteuer kommt höchstwahrscheinlich entweder zum 1. Januar 2008 oder zum Jahresbeginn 2009. Dann greift der Fiskus nicht mehr mit dem persönlichen Steuersatz zu, sondern Zinsen (aber auch Kursgewinne) werden mit einem Einheitssatz abgegolten. Der beträgt nach bisherigen Plänen zunächst 30 Prozent, später 25 Prozent. Heute unterliegen Zins- und Kapitalerträge der Einkommensteuer mit Sätzen bis zu 46,5 Prozent (einschließlich Soli/Kirchensteuer).

Vorausschauende Anleger, die auf ausgeschöpftem Sparerfreibetrag sitzen und deren persönlicher Steuersatz über den geplanten Abgeltungssätzen liegt, verlagern deshalb ihre Zinseinnahmen in die Zeit nach 2008 oder 2009 und kaufen Null-Kupon-Anleihen. Da während der Laufzeit keine Zinsen ausgeschüttet werden, erfolgt die Emission mit einem entsprechenden Abschlag vom Rückzahlungskurs (100 Prozent). Erträge, also die Differenz zwischen Kauf- und Rückzahlungskurs, fließen dem Sparer erst bei Fälligkeit zu - und werden frühestens nach 2008 mit dem dann aktuellen Pauschalsatz besteuert.


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