Streit über Schuldenschnitt: S&P senkt den Daumen über Argentinien

Streit über Schuldenschnitt
S&P senkt den Daumen über Argentinien

Argentinien hat immer noch an den Folgen der Staatspleite von vor 12 Jahren zu knapsen. Das macht nun auch der Ratingagentur S&P Sorgen. Sie stuft die Kreditwürdigkeit des Landes herab - wegen eines Gerichtsprozesses.
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New YorkDie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Argentiniens wegen steigender Risiken eines Zahlungsausfalls gesenkt. Die Bewertung für das südamerikanische Land werde von „B-“ auf „CCC+“ nach unten gestuft, teilte die Agentur in der Nacht zum Mittwoch mit. Damit liegt das Rating fünf Stufen über dem Zahlungsausfall und weiterhin auf „Ramschniveau“. Nach einer juristischen Schlappe im Streit mit Hedgefonds um nicht beglichene Schulden sei die Gefahr eines Zahlungsausfalls gestiegen. S&P setzte den Ausblick für die Kreditbewertung auf „negativ“. Damit droht eine weitere Abstufung.

Argentinien hatte im August vor einem US-Gericht eine herbe Schlappe kassiert. Im Streit mit Hedgefonds um alte Anleiheschulden lehnten die Richter eines Berufungsgerichts den Auszahlungsplan der Regierung in Buenos Aires ab. Das letzte Wort soll nun der Oberste Gerichtshof der USA haben. „Das Urteil könnte zu einen Zahlungsausfall bei Staatsanleihen führen, die unter amerikanischen Recht ausgegeben wurden“, heißt es in der Begründung von S&P.

Der juristische Konflikt vor einem New Yorker Gericht resultiert aus der Staatspleite Argentiniens im Jahr 2001. Das Land hatte den Schuldendienst eingestellt und den Großteil seiner Investoren mit Teilbeträgen der ursprünglichen Forderungen abgespeist. Eine Gruppe von Gläubigern um den US-Hedgefonds NML Capital lehnte dies jedoch ab. Zuletzt hatte Argentinien einen Plan zur Umstrukturierung alter Anleihen angekündigt. Die Regierung will den Teil seiner ausstehenden Staatspapiere, der in US-Dollar notiert und damit amerikanischem Recht unterliegen, in heimisches Recht umwandeln.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Diese hochkorrupte Nomenklatura vergangener Jahrzehnte plünderte das reiche Land beliebig. Es reicht nicht aus, eine verkokste Kirchner-, Menem-, Grossfazendeiroclique etc in "Punta Rico" nur einzusperren.

    Tango-Argentina muss nun rechtzeitig erkennen, es gibt eine Numero Uno in Südamerika : Lider Brazil.

  • Inzwischen nutzen die Amis ihre Rating agenturen als Waffe gegen Staaten, die sie in die Knie zwingen wollen. Es wäre sinnvoll, wenn wir im EU-Land nicht mehr auf die Stimme unserer amerikanischen Feinde hören würden.

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