Treasuries fester
Bundesanleihen geben nach

Die Nachfrage nach deutschen Bundesanleihen ging zurück, demnach haben die Kurse am Donnerstag nachgegeben. US-Anleihen verzeichneten hingegen Kursgewinne. Händler rechnen nämlich mit einer Zinserhöhung der Fed.
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An den Anleihemärkten in Europa haben die Kurse am Donnerstag durchweg nachgegeben. Zehnjährige deutsche Bundesanleihen rentierten drei Basispunkte höher mit 0,79 Prozent. Im Gegenzug gab der Terminkontrakt Bund-Future 24 Basispunkte ab auf 151,57 Prozent. US-Anleihen verzeichneten hingegen Kursgewinne. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries sank drei Basispunkte auf 2,11 Prozent.

Händler rechnen aktuell noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 36 Prozent für eine Zinserhöhung der Fed bis September 2015. Ende September hatten sie noch eine Chance von 78 Proznet gesehen, wie von Bloomberg zusammengestellte Daten zu Fed Funds Futures zeigen. Seit Dezember 2008 hält die Federal Reserve die Leitzinsen in einer Spanne von Null bis 0,25 Prozent.

Am Primärmarkt will heute Spanien 2024 und 2028 fällige Anleihen begeben. Frankreich will Papiere mit Fälligkeit 2017, 2018 und 2019 sowie inflationsindexierte Anleihen mit Laufzeiten bis 2023, 2027 und 2030 platzieren. Zudem hat Großbritannien 2024 fällige Linker angekündigt.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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