Trotz Schulden
Gesunkener Zins für Italien-Anleihe

Italien hat erfolgreich eine 12-monatige Staatsanleihe platziert. Die Zinsen lagen bei 3,57 Prozent, im letzten Monat waren es noch über 4 Prozent. Ursache dafür dürfte die Hilfe der Europäischen Zentralbank sein.
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MailandDas hoch verschuldete Italien hat sich trotz der jüngsten Bonitäts-Herabstufungen zu günstigeren Konditionen frisches Geld besorgt. Bei der Versteigerung einer Staatsanleihe mit einjähriger Laufzeit fiel der durchschnittliche Zins auf 3,57 Prozent, teilte die Finanzagentur des Landes am Dienstag mit. Bei der vorangegangenen Auktion im September waren es noch 4,15 Prozent.

Zum Vergleich: Die Zinsen für einjährige deutsche Bundesanleihen liegen bei 0,4 Prozent. Experten führten das sinkende Zinsniveau auf anhaltende Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) zurück, die Bonds von Krisenländern wie Italien am Markt aufkauft und damit das Investitionsklima verbessert.

Der klamme Staat nahm bei der ersten Auktion nach der Herabstufung durch die Ratingagenturen Fitch und Moody's insgesamt sieben Milliarden Euro ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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