Übernahme
Bayer holt sich Milliarden am Anleihemarkt

Neue Anleihen für knapp 2,9 Mrd. Euro hat der Bayer-Konzern ausgegeben. Damit will er die geplante Übernahme von Schering finanzieren.

HB FRANKFURT. Der Bayer-Konzern hat am Donnerstag neue Anleihen über knapp 2,9 Mrd. Euro begeben, um einen Teil der geplanten Übernahme von Schering zu finanzieren. Solche Mega-Deals sind in den letzten Jahren selten geworden. Bayer platzierte eine dreijährige variabel verzinste Anleihe über 1,6 Mrd. Euro, einen siebenjährigen Festzinsbond über eine Mrd. Euro und eine zwölfjährige festverzinsliche Anleihe über 250 Mill. Pfund Sterling. Alle Tranchen waren nach Angaben der Konsortialführer Citigroup, HSBC und JP Morgan deutlich überzeichnet

.

Für Aufsehen sorgte zudem die Ankündigung, dass die Pensionskasse der Bundespost-Nachfolgeunternehmen zum zweiten Mal Anleihen in mehreren Tranchen über 7,5 Mrd. Euro platzieren will. Sie verbrieft Einnahmen, die sie in den nächsten Jahren von den früheren Staatsunternehmen Deutsche Telekom und Deutsche Post für die Pensionen ehemaliger Bundespost-Beamten erhält. Das entlastet den Bundeshaushalt.

Staatsanleihen erholten sich am Donnerstag von den herben Kursverlusten des Vortags. Gestützt wurden sie vor allem von den schlechter als erwarteten wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten. Der Bund-Future gewann bis zum Abend 0,70 Prozentpunkte auf 115,63 Prozent. Die zehnjährigen Kapitalmarktzinsen sanken in Deutschland auf 4,01 in den USA auf 5,07 Prozent. cü

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