Überschuldung
Standard & Poor’s droht den USA mit Herabstufung

Während die Schuldenkrise in Europa seit Monaten für Schlagzeilen sorgt, ist es um die USA mit ihren immensen Staatsschulden bisher ruhig geblieben. Doch jetzt legt die Ratingagentur S&P den Finger in die Wunde.
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New YorkLange Zeit galt es als undenkbar. Doch bald könnte die USA angesichts der Rekordverschuldung ihr AAA-Rating verlieren. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) kündigte an, die langfristige Kreditwürdigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt zu überprüfen und senkte den Ausblick von stabil auf negativ. "Mehr als zwei Jahre nach Beginn der aktuellen Krise haben sich die US-Politiker noch immer nicht geeinigt, wie sie den finanzpolitischen Abwärtstrend umkehren oder den langfristigen Finanzdruck angehen", begründete S&P-Analyst Nikola G. Swann.

Laut S&P ist unklar, wie die USA das Haushaltsdefizit und den steigenden Schuldenstand angehen wollen. Es bestehe die Gefahr, dass sich Demokraten und Republikaner nicht auf eine mittelfristige Finanzplanung einigen könnten. Wenn bis 2013 nicht ernsthaft mit der Konsolidierung begonnen werde, „würde das fiskalpolitische Profil der USA unserer Meinung nach bedeutend schwächer als von anderen Ländern mit einer Note von ,AAA’ werden“, heißt es in einer offiziellen Einschätzung. Die USA hätten ein hohes Einkommen, eine diversifizierte und flexible Wirtschaft die Wachstum gefördert habe, während die Inflation niedrig gehalten wurde, teilte S&P mit. Innerhalb der kommenden zwei Jahre könnten diese Vorteile jedoch von den wachsenden Staatsschulden aufgewogen werden. Das Defizit sei 2009 auf elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts gewachsen. Das sei viel höher als die zwei bis fünf Prozent in den sechs vorangegangenen Jahren, so S&P.

An den Märkten sorgte die Entscheidung von S&P für viel Wirbel. Der US-Leitindex Dow Jones sank in den ersten Handelsminuten um 1,3 Prozent, der Dax baute seine Verluste daraufhin aus und verlor zwei Prozent an Wert. Der Eurokurs zog im Vergleich zum Dollar merklich an, während der Goldpreis auf den Rekordwert von 1490,30 Dollar kletterte.

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  • S&P ist hochradig korrupt und machen was sie ( für die "Eliten" ) machen sollen.
    Wenn sie USA negativ bewerten, dann deswegen, weil der Zeitpunkt näher kommt um den GEPLANTEN Crash durchzuziehen.....

  • Welcher trockener Hafen, stürzt die USA dann stürzt die Weltwirtschaft, außerdem stürzt kein Land wegen einer Bonitätsbewertung Japan ist mit über 200% seines BIPs verschuldet hat seine AAA Bonität längst verloren pleite ist es immer noch nicht, einfach weil es zu groß ist um es stürzten zu lassen. Die USA haben dagegen sogar noch den Vorteil, dass all ihre Schulden auf Dollar lauten und sie sich die Schulden theoretisch sogar wegdrucken können. Auch Geld ist reichlich zum Schöpfen vorhanden, die Steuern sind viel zu niedrig und allein in Gesundheitswesen findet man 2X mehr Geld als man grad an Schulden aufnimmt.


    Interessant ist aber was anderes und zwar kann die Drohung Politisch äußerst günstig, den ein Schulden Kompromiss muss her und zwar in wenigen Wochen und dies wird den Druck auf die Progressiven also Obama und den Demokratischen Senat massiv erhöhen und die Republikaner wiederum enorm starke Munition in der Schuldenschlacht liefern. Sprich dies kann man genauso gut als Schützenhilfe für die GOPs gegen Schulden Obama und den Demokratischen Senat sehen, zumal die Wirtschaft den Republikanern viel eher zugetan ist, als Obama den man als Bedrohung empfindet.

  • Was ein Gekreische und Dummgelaber,
    ist ja gut, ich kaufe keine Dollars mehr, ich bin nämlich schon seit 1,44 mit allem drin was möglich war.

    Wie schon häufig geschrieben, wenn man schon in Cash geht, sollte man wenigstens das echte Falschgeld bevorzugen.

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