Ukraine-Krise
Russland sagt Anleihe-Emission ab

Investoren wenden sich von Russland ab. Der Kreml hat eine geplante Emission von Staatsanleihen absagen müssen. Die Nachfrage war zu gering.
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An den Finanzmärkten machen die Anleger weiter einen Bogen um russische Staatsanleihen. Am Mittwoch hat das Finanzministerium eine Versteigerung von Anleihen, die in Rubel begeben werden sollten, abgebrochen und als gescheitert erklärt. Bei der Auktion von Papieren mit einer Laufzeit von neun Jahren war eigentlich ein Volumen von zehn Milliarden Rubel (etwa 202 Mio Euro) angepeilt worden. Es habe kein Gebot zu einem akzeptablen Preis gegeben, hieß es in einer Stellungnahme des Ministeriums.
Bereits in den Wochen zuvor hatte Russland mehrfach erfolglos versucht, sich frisches Geld an den Finanzmärkten zu beschaffen und hatte Auktionen verschoben. Experten erklärten den aktuellen Fehlschlag mit den Folgen der Ukraine-Krise. „Solange die geopolitischen Risiken bestehen, bleibt die Nachfrage gering“, kommentierte Experte Sergey Batasov von der Unicredit.


Zu Beginn des Jahres hatte sich der Internationale Währungsfonds (IWF) kritisch zu Russland geäußert. Wegen der politischen Unsicherheit bereite die geringe Investitionsbereitschaft dem Land Probleme, hieß es. Allerdings ist Russland ein bedeutender Exporteur von Erdgas und Rohöl. Über Steuern und Abgaben steuert der Energiesektor einen hohen Teil zu den Staatseinnahmen bei.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Waidwunde Weichwährung einer morbiden Rohstoffökonomie. Kein Wunder, dass den Schrott keiner haben möchte.

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