Ukraine-Krise
S&P straft Russland ab

Der Druck auf Russland nimmt zu. Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s stuft die Kreditwürdigkeit herab. Russische Anleihen gelten damit fast schon als Ramsch. Putin scheint das wenig zu interessieren.
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New York, MoskauRusslands gerät wegen der Ukraine-Krise zunehmend unter Druck. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) stufte die Kreditwürdigkeit des Landes am Freitag herab - um eine Stufe auf „BBB-“. Das ist nur eine Stufe über dem sogenannten „Ramschbereich“ (Non Investment Grade).

Der Ausblick für das Rating ist negativ, was weitere Abstufungen erwarten lässt. Auslöser könnten etwa schärfere Sanktionen des Westens sein, schreibt die Agentur.

Mitte März hatte die Agentur Russland mit einer Abstufung gedroht, als sie den Ausblick für das Rating auf negativ senkte. Den jetzigen Schritt begründen die Bonitätsprüfer vor allem mit dem krisenbedingt gewaltigen Kapitalabfluss aus Russland. In den ersten drei Monaten 2014 hätten Investoren insgesamt 51 Milliarden Dollar aus dem Land abgezogen. „Wir sehen das als Risiko für die Wachstumsaussichten Russlands.“

Die Kapitalabflüsse belasten den russischen Rubel, der gegen den Dollar in diesem Jahr fast zehn Prozent an Wert verloren hat. In den vergangenen Wochen musste Russland außerdem mehrfach Anleiheauktionen absagen, weil das Interesse der Käufer zu gering war.

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S&P straft Russland ab

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Putin gibt sich gelassen

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  • @Morchel: Das klingt schon wie Propagandaminister Goebbels. Wer ist eigentlich WIR?

  • @gutmenschensucks: Sie verwechseln die Nordsee mit dem Nordmeer – auch der»BLÖD« auf den Leim gegangen?
    Russland wird in Zukunft Gas und Öl an China und Indien liefern, gegen richtiges Geld und keine K$nfetti-Währung. Eine Pipeline in die Türkei unter Umgehung der Ukraine ist bereits im Bau. Der Petrodollar stirbt und mit ihm der Einfluss der USA. Aber zuerst, so fürchte ich, wird die Bestie noch einmal um sich beissen.

  • @gutmenschensucks
    Ich leistete 1981 meinen Wehrdienst mit voller Überzeugung, als es gegen die Kommunisten unter Breschnew und Honecker ging. Heute würde ich die Russen mit Salz und Brot begrüßen, nicht weil ich Putin soll finde, sondern weil die, uns in Abhängigkeit haltenden und uns in Zukunft als Sklaven haltenden, Amis und die Diktatoren aus Brüssel dann endlich Geschichte wären in diesem Land. Satan persönlich würde ich dafür willkommen heißen um diese Seuche eliminieren zu lassen! Die Lügner in Washington, Berlin und Brüssel können erzählen was sie wollen, kein Wort glaube ich von dem und ihren Systemmedien erst recht nichts. Wer als Bürger anfängt in deren Infobrei herumzurühren und nach Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen aussortiert tickt doch nicht ganz richtig. Grundsätzlich gar nichts darf man noch glauben und diese Politmarionetten und Medien nur noch als menschenfeindlich einstufen. Wir müssen endlich begreifen, dass die feudale angloamerikanische Machtkrake das übelste schlechthin ist und in Zukunft noch viel schlimmer werden wird. Ich lasse mich jedenfalls nicht mehr instrumentalisieren gegen Russen, Chinesen oder sonst-wen, der Feind steht eindeutig für mich fest.

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