Ukraine und Eurobonds
Kiew geht das Geld aus

Die Ukraine muss sich mit ihren Gläubigern einigen. 32 Milliarden Dollar Fremdwährungsbonds müssen zurückgezahlt werden. Doch das kann das Land nicht. Denn die Devisenreserven betragen weniger als zehn Milliarden Dollar.
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LondonVergangene Woche lehnte die ukrainische Finanzministerin Natalie Jaresko einen Vorschlag von Anleihegläubigern zur Verlängerung der Laufzeiten ukrainischer Staatsanleihen ab, da dies ohne eine Herabsetzung des Kapitals der Anleihe die Gesamtbelastung nicht senken würde. Im laufenden Jahr muss die Ukraine 7,5 Milliarden Dollar Eurobonds zurückzahlen, die vom Staat sowie von Unternehmen emittiert wurden, im nächsten Jahr sind es 5,3 Milliarden Dollar, wie Bloomberg-Daten zeigen.

„Die Gläubiger wollen das Schuldenprofil ändern ohne einen Schuldenschnitt,“ sagte Michael Ganske, Leiter Schwellenmärkte bei Rogge Global Partners in London. „Ehrlich gesagt, sehe ich nicht, wie das funktionieren soll, weil damit keine Nachhaltigkeit der Schulden erreicht wird.“

Bis Ende Mai muss die Ukraine eine Einigung mit ihren Anleihegläubigern erreichen, um sich für die nächste Tranche des 40 Milliarden Dollar schweren Rettungspakets unter der Führung des Internationalen Währungsfonds zu qualifizieren. Jaresko verhandelt derzeit mit einer Gruppe von fünf Gläubigern, darunter auch Franklin Templeton, der größte Anleihegläubiger des Landes. Gleichzeitig ist der Waffenstillstand im Osten des Landes, wo prorussische Aufständische gegen die Regierungstruppen kämpfen, brüchig.

Der Vorschlag der Anleihegläubiger würde es der Ukraine ermöglichen, in den kommenden vier Jahren 15,3 Milliarden Dollar beim Schuldendienst einzusparen, jedoch nicht die Forderung erfüllen, die Staatsverschuldung von 94 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im laufenden Jahr bis 2020 auf 71 Prozent zu senken und die Kosten des Schuldendienstes im nächsten Jahrzehnt durchschnittlich unter zehn Prozent der Wirtschaftsleistung zu halten.

Der im Juli 2017 fällige Dollarbond der Ukraine mit einem Volumen von 2,6 Milliarden Dollar notierte am Montag wenig verändert bei 43,55 Cent je Dollar Nominalwert. Ende vergangenen Jahres wurde die Anleihe noch zu 60 Cent gehandelt.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • @ Herr Josef Schmidt

    >> Nichtwähler haben das Maul zu halten weil sie sich ihrer Stimme enthalten. >>

    Nichtwähler sind die einzigen Ehrlichen Wähler in diesem Lande !

    Das System ist hier so aufgebaut, dass es NIEMALS eine Opposition schaffen wird, das Ruder zu übernehmen.

    Die 5 - 6 Systemrelevanten Parteien werden immer nach dem Slogan
    " Zwischen demokratisch gewählten Parteien muß es möglich sein, eine KOALITION zu Regierungsbildung einzugehen " die Mehrheit haben und die Regierung stellen !

    Es wird NIEMALS eine Partei geben, die au Anhieb über 50 % der Stimmen bekommt, um eine Mehrheit zur Regierungsbildung zu bekommen.

    ERGO : die Wahlen in diesem Lande sind eine FARCE !

    Es wird immer die SED ( Sozialistischer Einheitsbrei Deutschland ) regieren !

    Wir haben somit ein EINPARTEIEN-System ( Diktatur ) mit kaum unterschiedlichen
    Merkmalen.

    Vom "WÄHLEN" kann in diesem Lande gar keine Rede sein !

    Es wird immer eine Koalition ( meistens die sogenannte Große Koalition ) der Systemparteien die Regierung stellen.

    Nur die NICHTWÄHLER machen es richtig, in dem sie zu dieser Verarsche.Veranstaltung "WAHLEN " erst gar nicht hingehen !

    Der Rest läßt sich gerne BESCHEIßEN !

  • Nichtwähler haben das Maul zu halten weil sie sich ihrer Stimme enthalten.

    Der Wähler hat sich dafür entschieden der CDU/SPD eine Mehrheit zu geben und damit ihre Politik einen Freifahrtschein gegeben also kann er jetzt sich nicht beklagen.

    Aber keine Sorge, nächstes Mal macht er es auch nicht anders.

  • Liebe Frau Damino!
    Es kriegen doch weder die Ukraine noch die Ukrainer Geld. Das Geld soll doch nur den Banken Sicherheit auf Rückzahlung geben. Dafür müssen dann private Fonds auf Forderungen eben verzichten.

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