Um mit Unternehmensanleihen einen guten Schnitt zu machen, weichen Anleger auf spekulative Produkte aus
Wie Bondinvestoren die Rendite aufpolieren

Wer mit Unternehmensanleihen gutes Geld verdienen will, muss mittlerweile mehr Risikobereitschaft mitbringen. Denn nur Produkte mit höheren Ausfallrisiken bringen noch den Renditekick.

FRANKFURT/M. Im vergangenen Jahr hatten Investoren mit Unternehmensanleihen dagegen noch ein leichtes Spiel. Die Kurse der Anleihen stiegen stetig, und die Renditeaufschläge (Spreads) gegenüber Staatsanleihen sanken. „In diesem Jahr wird es sehr viel schwieriger, mit Unternehmensanleihen Geld zu verdienen“, sagt Matt King, Kreditstratege bei der Citigroup in London.

Die Citigroup erwartet, dass die Spreads der Unternehmensanleihen im Zuge der Konjunkturerholung zwar noch weiter sinken werden, aber nur vergleichsweise moderat. „Investoren, die über die Zinszahlungen hinaus größere Erträge erwirtschaften wollen, müssen flexibler werden“, meint King.

Schon jetzt fügten viele Fondsmanager ihren Portfolios einen Teil von hochverzinslichen Unternehmensanleihen mit schlechterem Rating (Junkbonds) hinzu. Eine fünfprozentige Beimischung von Junkbonds mit einem Rating im Bereich Doppel-B (mäßige Deckung von Tilgung und Zins) könnte in diesem Jahr einen Zusatzertrag von 0,35 Prozentpunkten bringen, schätzt King.

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