US-Staatsanleihen Bill Gross setzt auf US-Staatsanleihen

Der prominente Fondsmanager erhöht den Tresasuries-Anteil auf 33 Prozent, den höchsten Stand seit Juli. Staatsanleihen aus anderen Industrienationen sind weniger beliebt.
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Der amerikanische Fondsmanager und Gründer von Pimco Bill Gross. Quelle: dapd

Der amerikanische Fondsmanager und Gründer von Pimco Bill Gross.

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Bill Gross hat den Anteil von US- Staatsanleihen in dem von ihm verwalteten Total Return Fund von 28 Prozent im Februar im Folgemonat auf 33 Prozent erhöht. Das meldet die Fondsgesellschaft Pacific Investment Management (Pimco) auf ihrer Website. Damit erreicht der Treasuries-Anteil den höchsten Stand seit Juli.

Pimco, weltgrößter Manager von Anleihefonds, hat seinen Hypothekenbestand von 36 Prozent im Februar im März auf 33 Prozent gesenkt, den niedrigsten Stand seit August 2011. Das Unternehmen äußert sich nicht unmittelbar zu den monatlichen Änderungen in den Portfolien.

Der Fonds behielt im März den Anteil von Bonds aus entwickelten Ländern außer den USA von elf Prozent bei. Der Anteil von Investment-Grade-Papieren blieb stabil bei neun Prozent.

Die japanische Notenbank erklärte am 4. April, dass sie für monatlich 7,5 Billionen Yen (58 Mrd. Euro) Anleihen kaufen und die monetäre Basis verdoppeln will. Gross sagte vergangene Woche, das beispiellose japanische Kaufprogramm könne Investoren möglicherweise zwingen, höher rentierende Wertpapiere außerhalb Japans zu kaufen, etwa US-Treasuries. Diese seien wohl “lächerlich gepreist und rentieren zu niedrig”, sagte Gross in einem Bloomberg-TV-Interview am 4. April. Sie böten aber “derzeit im Vergleich zu manchen Alternativen einen anständigen Wert.”

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