US-Staatspapiere
Kaum Reaktionen auf die Fed

US-Staatsanleihen haben auf den Beschluss der US-Notenbank, die Zinsen nicht zu erhöhen, kaum reagiert. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag am Dienstagabend nahezu unverändert bei 4,92 Prozent.

cü FRANKFURT. „Es gibt hier keine Überraschung“, sagte Bond-Stratege William O’Donnell von UBS zu Bloomberg, „der Markt hat erwartet, dass die Fed eine Pause bei ihren Zinserhöhungen einlegt, und sie hat es getan.“ Die US-Notenbank hatte am Dienstagabend zum ersten mal seit zwei Jahren die ihre Leitzinsen nicht noch einmal erhöht.

In ihrer Begründung hatte die US-Notenbank gesagt, das Wachstum der US-Wirtschaft habe sich abgeschwächt und der Inflationsdruck sollte langsam nachlassen. Die Inflationsrisiken haben jedoch nach Einschätzung der Volkswirte der Allianz-Gruppe mit den jüngsten Daten erheblich zugenommen. Das spreche dafür, dass die Diskussion um weitere mögliche Zinserhöhungen in den USA auch nach einer möglichen Pause noch nicht beendet sei.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag am Dienstagabend nahezu unverändert bei 4,92 Prozent. Am Chicago Board of Trade glauben jetzt noch 56 Prozent der Händler, dass die Fed ihre Leitzinsen bis zum Jahresende ein weiteres Mal erhöhen wird.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe blieb mit 3,90 Prozent praktisch unverändert. Der Bund-Future lag am Dienstagabend 0,14 Prozent im Plus bei 117,06 Prozent.

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