Verschuldete Staaten
Renditen Portugals und Irlands gesunken

Die Renditen der zehnjährigen irischen und portugiesischen Anleihen sind gesunken. Portugiesische Renditen fielen auf 8,82 statt neun Prozent, in Irland war die Entwicklung von 9,84 auf 9,44 Prozent noch stärker.
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Frankfurt Die Renditen der zehnjährigen irischen und portugiesischen Anleihen sind am Mittwoch stark unter Druck gekommen. Händler begründeten die Bewegung der portugiesischen Papiere mit dem relativ glimpflichen Verlauf der Auktion von sechs- und zwölfmonatigen Anleihen. Die Renditen fielen auf 8,82 Prozent von neun Prozent am Vorabend.

Diejenigen der irischen Bonds fielen noch stärker auf 9,44 nach 9,84 Prozent. Da zugleich die deutschen Renditen anzogen, verringerten sich die Abstände zwischen den deutschen Anleihen und denen Portugals und Irlands. Die Kursbewegung der irischen Papiere führte ein Börsianer in Frankfurt auf Aussagen des irischen Banken-Chefaufsehers Matthew Elderfield zur Bankenkrise zurück. Danach teilt Irland die Auffassung der EZB, wonach die Anleihe-Gläubiger der vier verbleibenden irischen Banken nicht die Verluste der Institute tragen sollten. "Das wird am Markt offenbar positiv aufgenommen", erklärte der Händler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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