Versicherungsbranche
Uniqa macht sich fit für neue Kapitalregeln

Um an frisches Kapital zu kommen, will Uniqa nun bei institutionellen Investoren Geld einsammeln. Die Maßnahme soll die Firma auf den Stand neuer Regelungen im Versicherungssektor bringen – Börsenpläne bleiben unberührt.
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WienDer österreichische Versicherungskonzern Uniqa stockt mit einer bis zu 350 Millionen Euro schweren Anleihe sein Kapital auf. Das Geld will die zur Raiffeisen -Gruppe gehörende Versicherung in den kommenden Wochen bei institutionellen Investoren in Europa einsammeln, wie die Firma am Dienstag mitteilte. Damit macht sich Uniqa fit für die neuen strengeren Kapitalregeln für Versicherungen namens Solvency II. Platziert wird das Papier von JP Morgan, Raiffeisen Bank International und BNP Paribas.

Die Ergänzungskapital-Anleihe ist jedoch kein Ersatz für den geplanten Börsengang. „Durch diese Anleiheemission werden die Vorbereitungen für den geplanten Re-IPO nicht berührt“, hieß es in der Mitteilung. Uniqa hatte angekündigt, möglicherweise noch im laufenden Jahr neue Aktien über die Börse zu verkaufen, und so den Streubesitz auf bis zu 49 Prozent zu erhöhen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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