Vorschau Anleihenmärkte
Investoren bevorzugen US-Bonds

HB FRANKFURT. In der laufenden Woche dürften sich die Kurse der US-Anleihen besser entwickeln als die der europäischen Titel. Das glauben zumindest viele Experten. Als Grund nennen sie die unterschiedlichen Zinserwartungen: Während eine Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve als sicher gilt, rechnen Anleger im Euroraum mit unveränderten oder höheren Zinsen. Die Terminkontrakte signalisieren die Investorenerwartung, dass die Fed die Zinsen von derzeit 5,25 Prozent im September um mindestens einen Viertel Prozentpunkt senkt. In Europa rechnen dagegen laut Berechnungen von Credit Suisse 96 Prozent der Anleger für September mit einer Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB).

Am Freitag notierten US-Anleihen etwas höher. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries lag bei 4,63 Prozent knapp unter Vortagesniveau. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten etwas niedriger bei 4,26 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future legte 0,12 Prozentpunkte zu auf 113,58 Prozent. Am Primärmarkt planen die USA am Mittwoch eine Emission von zweijährigen Treasuries, am Donnerstag sollen zehnjährige Papiere folgen. In Italien stehen am Dienstag zweijährige Nullzinsanleihen im Volumen von zwei Mrd. Euro an, am Donnerstag folgen mehrere Bonds mit Fälligkeiten 2010, 2014 und 2018.

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