Vorschau Rentenmarkt
Fachleute setzen auf leicht fallende US-Renditen

In der laufenden Woche rechnen Investoren mit steigenden Kursen am US-Anleihemarkt und entsprechend sinkenden Renditen. Sie gehen davon aus, dass der US-Markt für Wohnimmobilien weiter schwächelt und im Juni die Verkäufe von bestehenden und neuen Häusern gesunken sind.

FRANKFURT. Die Daten werden heute und morgen veröffentlicht. „Der US-Eigenheimmarkt belastet die Konjunktur nach wie vor“, betont Matthieu Louanges, Leiter europäische Staatsanleihen bei der Allianz-Tochter Pimco.

Von sinkenden US-Renditen sollten auch die Bonds im Euro-Raum profitieren. Allerdings dürfte hierzulande der Renditerückgang angesichts der sich zuletzt mehrenden Zeichen für ein stärkeres Wirtschaftswachstum nicht so deutlich ausfallen. „US-Treasuries bieten mehr Wert als europäische Papiere“, sagt auch Fondsmanager Louanges.

Bereits am Freitag rentierten zehnjährige US-Treasuries bei 5,14 Prozent deutlich niedriger als am Vortag. Die Rendite vergleichbarer Bundesanleihen sank dagegen nur marginal auf 4,63 Prozent. Für den Kurs des Terminkontrakts Bund-Future ging es zwölf Basispunkte aufwärts auf 110,31 Prozent. Als positiv werten Analysten aus charttechnischer Sicht, dass sich der Terminkontrakt auf lang laufende Bundesanleihen über der Marke von 110 Prozent stabilisiert hat.

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