Wegen Haushaltsstreits Ausländische Investoren stoßen US-Wertpapiere ab

Der zähe US-Haushaltsstreit im September hat bei zahlreichen Anlegern das Vertrauen in die USA gekostet. Laut US-Finanzministerium verkauften ausländische Investoren gleich mehrfach ihre Wertpapiere.
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Die New Yorker Börse (New York Stock Exchange) an der Wall Street: Ausländische Investoren haben im September im großen Stil ihre US-Wertpapiere verkauft. Quelle: dpa

Die New Yorker Börse (New York Stock Exchange) an der Wall Street: Ausländische Investoren haben im September im großen Stil ihre US-Wertpapiere verkauft.

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WashingtonAusländische Investoren haben sich im September wegen des Haushaltsstreits in großem Stil von US-Wertpapieren getrennt. Sie verkauften Papiere im Wert von 106,8 Milliarden Dollar, wie das Finanzministerium am Montag mitteilte. Eine größere Summe hatten sie zuletzt im Februar 2009 während der Finanzkrise abgestoßen. Da die Investoren aber nicht mit einer Staatspleite rechneten, stockten sie ihre Bestände an US-Staatsanleihen mit längerer Laufzeit um 25,5 Milliarden Dollar auf. China als größter ausländischer Gläubiger der USA hob seinen Bestand bereits den vierten Monat in Folge an.

Demokraten und Republikaner hatten sich nach wochenlangem Streit im Oktober auf eine Lösung im Haushaltsstreit verständigt. Allerdings droht schon Anfang kommenden Jahres neuer Zwist.

  • rtr
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