Weihnachtsgeschäft überrascht Analysten
Konjunkturdaten belasten US-Anleihen

Die unerwartet starken Konjunkturdaten aus den USA haben die Kurse der amerikanischen Staatsanleihen am Mittwoch unter Druck gesetzt. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe stieg entsprechend auf 4,57 Prozent.

HB DÜSSELDORF. In Europa büßte der maßgebliche Terminkontrakt Bund-Future nach der Veröffentlichung der Zahlen die frühen Gewinne wieder ein und notierte im weiteren Handelsverlauf sogar mit 117,87 Punkten 0,23 Punkte unter dem Wert vom Vortag. Die Rendite der zehnjährige Bundesanleihe lag am späten Abend fast unverändert bei 3,75 Prozent.

Zur Begründung der Kursbewegungen verwiesen Händler vor allem auf die starken Umsatzzahlen der US-Einzelhändler im November. Diese stiegen um ein Prozent und damit so stark wie seit Januar nicht mehr. Ohne das noch immer etwas schwächere Autogeschäft lag das Plus sogar bei 1,1 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld nur mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent gerechnet.

Die häufig geäußerten Befürchtungen, dass die amerikanischen Konsumenten vor allem im wichtigen Weihnachtsgeschäft weniger Geld ausgeben würden und sich dadurch das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal deutlich abschwächen würde, wurden durch diese Daten ein wenig zerstreut.

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