Weniger Belastung durch US-Hypothekenkrise
Anleihen bei Investoren weniger gefragt

Nach zuletzt deutlichen Gewinnen haben die Anleihekurse etwas nachgegeben. US-Staatsanleihen standen unter Verkaufsdruck, da Bedenken zur Konjunkturbelastung durch die US-Hypothekenkrise schwanden.

HB FRANKFURT. Die US-Notenbank unterstützt die Einrichtung des Sonderfonds über 80 Mrd. Dollar, mit dem US-Großbanken künftige Turbulenzen am Kreditmarkt vermeiden wollen. In Europa drückten Inflationsbefürchtungen angesichts des hohen Ölpreises die Anleihekurse.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am späten Nachmittag etwas höher bei 4,20 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future notierte 22 Basispunkte niedriger bei 113,57 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries verbilligten sich soweit, dass die Rendite zwei Basispunkte anzog. Grund für Verkäufe war auch eine Auktion inflationsgeschützter Treasuries über sechs Mrd. Dollar, die Liquidität aufsaugte.

Am Primärmarkt legte die Royal Bank of Canada die Konditionen für ihre erste Pfandbrief ähnliche Anleihe fest. Das fünfjährige Papier über zwei Mrd. Euro bot einen Risikoaufschlag von zehn Basispunkten über dem entsprechenden Interbankensatz. Dafür bekamen die Konsortialführer Kaufaufträge über 3,6 Mrd. Euro. Die Kanadier hatten sich angesichts der turbulenten Märkte mit der Emission Zeit gelassen, Investoren hatten die Platzierung vergangene Woche erwartet.

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