Wochenausblick für den Anleihen-Markt
Bondrenditen weiter auf dem Rückzug

Die Anleiherenditen werden nach Ansicht von Analysten in den nächsten Tagen weiter nachgeben. Anstehende Wirtschaftsdaten dürften beiderseits des Atlantiks Konjunkturängste schüren, womit Anleger voraussichtlich noch stärker auf die Sicherheit von Staatspapieren setzen werden.

HB FRANKFURT. "Es gibt nicht viele Orte, an denen man sein Geld sicher weiß", sagte Bondstratege James DeMasi vom US-Brokerhaus Stifel Nicolaus. Wer sich unsicher fühle, setze noch immer auf staatliche Anleihen.

Um Hinweise auf die weiter Entwicklung der US-Konjunktur zu bekommen, warten Anleger gespannt auf die morgen anstehenden Daten zum Baubeginn im US-Eigenheimsektor. Ökonomen erwarten, dass der Juli sich als schwächster Monat seit März 1991 herausstellen wird. In Europa dürfte das Augenmerk auf dem Monatsbericht zum Dienstleistungssektor liegen, den die Royal Bank of Scotland am Donnerstag vorlegt. Er wird voraussichtlich belegen, dass die Wirtschaftskraft der Branche im August weiter zurückgegangen ist.

In der vergangenen Handelswoche sank die Rendite zehnjähriger US-Treasuries um insgesamt neun Basispunkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am Freitagabend bei 4,19 Prozent und damit sieben Basispunkte niedriger als eine Woche zuvor. Der Bund-Future legte auf Wochensicht 70 Basispunkte zu.

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