ZEW-Umfrage
Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gibt nach

Nach einer ZEW-Umfrage für Deutschland gaben die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen nach. Dieser Wert folgt dem allgemeinen Trend niedriger Staatsanleihen. Amerikanische Daten stehen weiterhin im Fokus.
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FrankfurtDie Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen ist am Dienstagvormittag um zwei Basispunkte auf 1,66 Prozent zurückgegangen. Der Bund-Future stieg um 24 Basispunkte auf 143,84 Prozent. US-Treasuries rentierten mit 2,73 Prozent knapp zwei Basispunkte niedriger.

Bei der ZEW-Umfrage für Deutschland ergab die Erwartungskomponente für Februar 55,7, nach 61,7 im Januar und gegenüber einer Konsensschätzung von 61,5. Am Nachmittag steht der Empire State Manufacturing Index auf der Agenda. Hier erwarten von Bloomberg befragte Analysten für Februar einen Rückgang auf 9,00, nach 12,51 im Januar.

„Es ist eine ähnliche Geschichte dies- und jenseits des Atlantik: Sichere Häfen werden gut unterstützt“, sagte Michael Leister von Commerzbank AG in London. „Der Empire State Bericht wird in den Fokus rücken. US-Daten sind weiterhin sehr stark im Fokus, und wenn es hier eine deutliche Überraschung gibt, dass wird das sicher Auswirkungen haben.“

Zehnjährige italienische Staatsanleihen rentierten gut drei Basispunkt niedriger bei 3,58 Prozent, die Rendite entsprechender spanischer Papiere und war mit 3,52 Prozent einen Basispunkt tiefer.

Deutsche Staatsanleihen haben von Jahresbeginn bis Montag 1,8 Prozent Ertrag gebracht, wie die Bloomberg World Bond Indizes zeigen. Italienische Papiere brachten 3,2 Prozent ein und spanische 3,9 Prozent.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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